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Als sechster
Fahrer des Trainings wurde der Sersheimer Fritz Reichert Opfer
dieser Strecke. Er stürzte mit seiner Kreidler und prallte
gegen einen Mast. Ebenfalls im Training kam in der letzten
Linkskurve vor dem Ziel das Gespann von Helmut Schilling/Rainer
Gundel von der Strecke ab und prallte gegen denselben Mast.
Schilling erlitt schwerste Verletzungen und verstarb drei Tage
später. Sein Passagier Gundel kam mit einem gebrochenen Arm
davon.
Im Schlußtraining erwischte es
an derselben Stelle das Gespann - ebenso eine Maschine mit
Links-Beiwagen wie Schillings ARO - von Rainer
Scherzl/Hans-Jürgen Zädow. Scherzl, der erst vor wenigen
Monaten in Belgien in einen Unfall verwickelt war, bei dem sein
Beifahrer Siegfried Neumann ums Leben kam, erlitt
lebensgefährliche Verletzungen, Co-Pilot Zädow einen
Oberschenkelbruch.
Schließlich
endete das Training auch für den Tübinger Peter Frohnmeyer im
Krankenhaus. Er flog bei Tempo 160 gegen die ungesicherten
Leitplanken, nach dem der Motor seiner Kuma-MZ festgegangen war.
"Wäre der Lange
(gemeint war Dieter Braun) hier, wäre schon nach dem ersten
Unfall niemand mehr gefahren", protestierten die Fahrer
nach diesen Unfällen.
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